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Aktuell

Voll unfair und voll bunt

Kirche Kunterbunt bei der katholischen Kirche in Steckborn war voll bunter Farbe und lebendiger Freude

Links wurden die Äpfel zerkleinert, bevor dann rechts der Apfelsaft floss.

(ms) Am vergangenen Samstag luden die evangelischen Kirch­gemeinden Berlingen und Steckborn und die katholische Pfarrei Steckborn zur Kirche Kunterbunt ein. Wie oft sagen oder denken wir im Alltag «das ist doch voll unfair» und dieser Ausdruck war das Motto von Kirche Kunterbunt. Bettina Kindschi begrüsste nach dem gemütlichen Ankommen die bunte Schar in Vertretung der erkrankten Barbara Weinbuch. «Voll unfair» findet sich auch in der Bibel im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20,1–16) und wurde spielerisch von Susanne Kündig und Anita Wirz bildlich umgesetzt und dieser Gedanke zog sich durch die ganze Veranstaltung. Sei es beim Spielen, wenn man verliert oder bei den diversen Aufgaben beim Herstellen von Apfelsaft.

Ein breites, kunterbuntes Angebot für alle

Das vom Vorbereitungsteam Agnieszka Capt, Bettina Kindschi, Susanne Kündig, Angela Romero, Barbara Weinbuch, Anita Wirz und Andrea Zaugg zusammengestellte Programm war kunterbunt und an den verschiedenen Posten war für alle etwas und so wurde auch fleissig zwischen den Posten gewechselt und ausprobiert, wie bunt diese waren. Der Spass und die Freude über diese Vielfalt waren spürbar. 

Zwischen Kirche und Pfarrhaus wurde Apfelsaft frisch gepresst. Während an einem Tisch die Äpfel zerstückelt wurden, war gegenüber beim Pressen der Apfelstücke Kraft und Ausdauer gefordert, damit sich die Flaschen mit dem frischen Saft füllten. In der Kirche war Geschicklichkeit gefordert beim Postenlauf mit Pingpongbällen auf einem Löffel in der engen Kirchenbank oder beim Balancieren von Murmeln. Das Rauspicken von Linsen aus einem Teller mit Erbsen forderte Fingerspitzengefühl. Im Bereich Pfarreisaal war Kreativität auf dem Programm. Im Pfarreisaal wurden von fleissigen Händen aus Zopfteig kleine Kugeln geformt und zu einer Traube geformt, die dann zum Zmittag geteilt und genossen wurden. Nebenan konnten alle ihr persönliches Puzzleteil gestalten aus dem dann ein buntes Puzzlebild so bunt wie die Kirche Kunterbunt und so bunt wie das Leben entstand.

Nach all den bunten Aktivitäten traf man sich in der Kapelle in der Ruhe. Es wurde nochmal das Thema «Weinberg» spielerisch umgesetzt. Dazu gab es Impulse, Gedanken und gemeinsames Singen zum Tagesmotto. Auch das Puzzlebild wurde enthüllt, beim anschliessenden gemeinsamen Mittagessen, das vom Küchenteam still und leise im Hintergrund zubereitet wurde, während all die bunten Aktivitäten liefen. Ein Dankeskreis schloss diesen kunterbunten Tag ab und darin war auch ein grosser Dank für die bunten Ideen und deren Umsetzungen an das Vorbereitungsteam und das köstliche Zmittag ans Küchenteam beinhaltet.

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