Traditionen wollen gepflegt werden: Immer am dritten Sonntag im September kommen die Seniorinnen, Senioren und Jubilaren der Gemeinde Homburg in der Mehrzweckhalle (MZH) Hörstetten zusammen, um einen unvergesslichen Nachmittag zu verbringen. Bei Kaffee, feinem Kuchen und schöner Musik stand auch in diesem Jahr das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt. Ein besonderer Höhepunkt waren die Ehrungen der runden Geburtstage. Als Wertschätzung erhielt jeder Jubilar ein persönlich gewidmetes Musikstück sowie ein kleines Geschenk überreicht.
Neben den musikalischen Klängen fesselte der Nachmittag das Publikum auch mit spannenden historischen Einblicken. Eine kleine Dokumentation von Pia Germann. Im Fokus standen die vielen Auswanderer aus der Gemeinde Homburg, die im 19. Jahrhundert ihre Heimat verliessen. Getrieben von den damals schwierigen Zeiten oder auch von ein wenig Abenteuerlust, suchten sie in Amerika, Italien, Frankreich oder Deutschland nach einem besseren Leben. Besonders eine tragische Geschichte berührte die Anwesenden. Drei Brüder machten sich einst gemeinsam auf den weiten Weg nach Amerika. Bei einem Zwischenhalt in New York gingen sie vom Schiff an Land und verloren sich in der Grossstadt aus den Augen. Sie sahen sich nie wieder. Der jüngste von ihnen, gerade einmal 18 Jahre alt, musste die grosse Reise völlig auf sich allein gestellt fortsetzen.
Es war ein rundum gelungener Nachmittag, der den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nach diesem packenden Rückblick darf man bereits gespannt sein, welche Geschichten aus der Gemeinde uns im nächsten Jahr erfreuen werden. Ein herzliches Dankeschön gilt der Brass Band Hörhausen für die Organisation dieses wunderbaren Anlasses!









