Was passiert eigentlich, wenn ein Fisch am Haken hängt? Wie fasst man ihn richtig an? Und was geschieht mit einem gefangenen Fisch, der zu klein ist oder unter Schutz steht? Diesen und weiteren Fragen gingen die Erst- und Zweitklässler der Primarschule Steckborn im Rahmen der Themenwochen «Fisch» gemeinsam mit dem Fischerverein Untersee auf den Grund. Jelena Scherrer hatte beim Verein angefragt, ob die Kinder einen kurzen Einblick in die praktische Seite der Fischerei erhalten könnten. Die beiden SANA-Instruktoren des Fischervereins Untersee, Sandro Klaus aus Steckborn und Thomas Petraschke aus Berlingen, fanden das eine tolle Idee und sagten spontan zu. Mit viel Neugier und sichtlicher Begeisterung durften die Kinder selbst aktiv werden: Sie konnten bereits getötete Fische vorsichtig berühren, beim Schuppen zuschauen, eine Angelrute in die Hand nehmen und die Kurbel einer Angelrolle bedienen. Für viele war es wohl eine neue Erfahrung, einen Fisch nicht nur auf Bildern, sondern einmal ganz aus der Nähe zu sehen und anzufassen. Die Kinder erfuhren, welche Köder man für welche Fische verwendet und wie ein Fisch fachgerecht, ohne zu leiden, getötet wird. Auch einige Regeln und Vorschriften rund um die Fischerei wurden kindgerecht erklärt. Die Schülerinnen und Schüler waren mit grosser Begeisterung dabei und stellten interessierte Fragen. Der kurze, aber abwechslungsreiche Einblick in die Praxis war für alle Beteiligten ein gelungenes Erlebnis und machte offensichtlich nicht nur den Kindern viel Spass.
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