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Wenn der Bub noch einmal fahren möchte

Das «HegauBikeRace» in Ramsen verzeichnete einen Rekord an Fahrerinnen und Fahrern

Wie schon in den vorherigen Jahren wird Grilleur Werner Staub auch kommenden Samstag Garant für feinste Schweizer Güggelis sein.

(psp) Am Samstag wurde in Ramsen zum «HegauBikeRace» geladen. Organisiert wurden die Rennen vom «Verein Hegau-Bike-Race-Ramsen». Der Start war beim Fest- und Zielgelände. Es handelte sich um das Haus des Schützenvereins, das am Biberweg zu finden ist. Gefahren wurde am Fusse des Rauhenberges, wobei die Routiniers bis zum «Hinder Aschbe» hoch radelten und dann via Pfarrwaald wieder runterfuhren. Angemeldet wurden für die neun Rennen 193 Fahrerinnen und Fahrer. Es waren damit insgesamt 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr als beim ersten Rennen, das letztes Jahr durchgeführt wurde. Effektiv an den Start gingen aber lediglich etwas mehr als 170 Sportlerinnen und Sportler. Es handelte sich um Rennen im Rahmen des EKS Cup’s. Die ersten Rennen dieses Cup’s wurden dieses Jahr bisher in Löhningen und Schaffhausen ausgetragen. Weitere folgen in Merishausen und Wilchingen, bevor am 14. September – organisiert vom Veloclub Diessenhofen – in Willisdorf das Finale durchgeführt wird.

Die Frauen standen den Männern in nichts nach

Unter anderem wurde am Samstag auch ein Rennen für die Jüngsten, die Pfüderis genannt wurden, auf die Beine gestellt. Auch hier wurde über die Distanz von etwas mehr als einem Kilometer verbissen gekämpft, wobei die Kleinsten einen grossen Spass hatten und eine verkürzte und vereinfachte Bahn bewältigen mussten. Da und dort konnten sie sich unter anderem auf die Eltern stützen. Einige liefen lautstark anfeuernd hinter oder neben den Sprösslingen her – und hatten da und dort immer wieder die Möglichkeit, sie auf den richtigen Weg zu bringen. Am Schluss erhielt auch bei den Kleinsten jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Medaille und einen Preis. Die drei Bestplatzierten zudem einen Pokal. Verteilt wurde den Buben auch ein Rucksack, wobei sie aufgefordert wurden, diesen vom Inhalt zu befreien. Es handelte sich um Gummibärchen, die aufgrund der heissen Temperatur möglicherweise etwas in Mitleidenschaft gezogen wurden. Kaum gesagt war das Süsse draussen. Schliesslich wurde versprochen, dass auch die Mädchen einen Rucksack erhalten. Man hatte schlichtweg nicht mit so vielen Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts gerechnet.

«Hopp Chrigel»

Die machten den männlichen Konkurrenten auch bei den anderen Rennen die guten Platzierungen streitig. Dabei mussten die am härtesten gesottenen Sportlerinnen und Sportler beim letzten Rennen während sechs Runden insgesamt 666 Meter Höhendifferenz und fast 23 Kilometer bewältigen. Eine Glanzleistung zeigten auch das Organisationskomitee und die vielen grossen und kleinen Helferinnen und Helfer. Einerseits konnten sie gewährleisten, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer fast das ganze Renngeschehen vom Festplatz aus einsehen konnten. Wobei sie auch immer wieder vom Speaker über das Geschehen informiert wurden. Andererseits gab es eine kleine Aussichtsplattform, von wo aus ebenfalls fast das ganze Renngeschehen beobachtet werden konnte. Vor allem konnten hier Wagnis und Können der Fahrerinnen und Fahrer bestaunt und beklatscht werden. Auch waren immer wieder «Hopp Chrigel»-Rufe zu hören. Sie galten OK-Chef Christian Gnädinger, der selbst auf’s Bike stieg. Er gehörte wie wohl alle anderen Sportlerinnen und Sportler auch zu jenen, die auf eine freiwillge Runde verzichteten. Im Gegensatz zum Bub, der nach dem Rennen «Mami darf ich nochmals» fragte.

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