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Stimmungsvolles Multikulinarium in Berlingen

Die Zahl 13 hat dem Street-Food-Kultanlass vom vergangenen Samstag Glück gebracht

«La Ola» vieler kochender Gastgeber für ein gelungenes Fest.

(jb) Street-Food-Events liegen im Trend. Das haben die Macher der Zeitungsseite «Blickpunkt Berlingen» bereits 2007 erkannt, als sie das seinerzeitige «Kulinarische Mosaik» von Steckborn als «Multikulinarium Berlingen» wiederaufleben liessen. Mit einem klaren Konzept, das sich auch bei der 13. Austragung bewährt hat. Und mit dem Glück, dass am vergangenen Pfingstsamstag einfach alles für ein grossartiges Familienfest auf der Stedi gestimmt hat.

«Auch mit dem Radl da»

Das nach wie vor etwas wankelmütige Wetter zeigte sich von seiner genau richtigen Seite. Die Rekordzahl an Köchinnen und Köchen präsentierte eine noch nie dagewesene Vielfalt an Speisen aus vielen Teilen der Welt und zog auch eine rekordverdächtige Menge an Gästen aus Berlingen und den Nachbargemeinden sowie Rad fahrenden Touristen an. Bereits vor 13.00 Uhr waren auf der Terrasse des Restaurants zum Schiff und im Garten des Gasthauses Hirschen sämtliche Plätze besetzt, und es mussten weitere Stühle beschafft werden.

Duftender und klingender Dampf

An den 20 Ständen mit 23 Anbietern dampften die Kochtöpfe, und Alleinunterhalter Roland von den Coconuts machte mit seinem elektronischen Orchester musikalisch Dampf. Dabei erwies er sich als enorm engagierter Sänger, Musiker und nicht zuletzt auch Komiker. Eine Mischung, die gut ankam, zumal Roland auf die Gäste einging und nach und nach den Rhythmus von Schlagern auf rockigere Töne steigerte. Derweil herrschte an den Ständen Hochbetrieb: Man hatte die Qual der Wahl, aber dank der vernünftigen Portionen zum Preis von sechs Franken auch die Möglichkeit, verschiedene Spezialitäten zu kosten und letztlich doch nicht mehr Geld auszugeben als für ein Dreigang-Menu.

Die Vielfalt hat gepunktet

Wie vielseitig die gegen 60 Gastgeberinnen und Gastgeber Berlingen bekocht haben, zeigt eine kleine Auswahl der Speisen, die erstmals am Multikulinarium angeboten wurden: Es gab Frühlingsrollen aus Madagaskar, thailändische Pouletspiesse, Vitumbua aus Tansania, Fou Fou aus Togo, Manti aus der Türkei – alles Gerichte, die das bisherige Angebot ergänzten und stark nachgefragt waren. Gemäss dem glücklichen OK-Chef, Edwin Bächi, waren alle Standbetreiber mit dem Ergebnis zufrieden und zeigten sich einfach happy, an diesem rundum stimmungsvollen 13. Multikulinarium Berlingen dabei gewesen zu sein. Bächis besonderer Dank gilt den vielen Helfern aus der jungen Szene, die erneut den Auf- und Abbau der Stände übernommen haben. Sehr zufrieden war auch Peter Bommer vom Restaurant zum Schiff: «Es herrschte dank Wetter, Angebotsvielfalt und Musik eine Hammerstimmung. Und es war für uns ein betriebsamer und erfolgreicher Anlass – was will man mehr»?

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